Firmware Security Platform

Verstehen Sie, welche Risiken in Ihrer Firmware stecken.

LegacyMind analysiert Firmware auf Binärebene, erstellt SBOMs, erkennt Schwachstellen, Credentials und Härtungslücken und gleicht analysierte Stände täglich gegen neue CVEs ab. Ohne Quellcode. Ohne Agenten auf dem Zielgerät. Mit klarer Priorisierung für Security, OT-Betrieb und Compliance.

firmware.bin11.731.984 Bytes
0000 27 05 19 56 74 8b 37 b2
0008 69 bd 1e 3b 00 21 5c 89
0010 80 00 00 00 80 00 00 00
0018 13 1d 2c f1 05 05 02 03
0020 4d 49 50 53 20 4f 70 65
0028 6e 57 72 74 20 4c 69 6e
0030 75 78 2d 35 2e 31 35 2e
0038 31 39 37 00 00 00 00 00

uImage-Header · 64 Bytes vollständig

Format
U-Boot uImage
Kernel
Linux 5.15.197
Architektur, Kompression
MIPS, LZMA
Herstellerunabhängig Ohne Quellcode EU gehostet Regelbasiert, nachrechenbar

SBOM, CVE-Priorisierung, Monitoring, und je Punkt eine Feststellung zu CRA Anhang I und § 30 BSIG.

Cyber Resilience Act

Die Meldepflicht gilt. Sie läuft gegen das Gerät im Feld.

Ihr Build sagt, was in das Gerät gehen sollte. Das ausgelieferte Image sagt, was drin ist. Zwischen beiden liegen die Bibliotheken Ihrer Zulieferer, und die stehen in keiner Stückliste, die Sie selbst geschrieben haben.

CRA-Readiness-Check, kostenfrei

Ein ausgeliefertes Image, ein prüffähiger Befundbericht. Ohne Quellcode und ohne Zugriff auf das Gerät.

11.09.2026Art. 14

Melden, was ausgeliefert ist

Eine aktiv ausgenutzte Schwachstelle in Ihrem Produkt: Frühwarnung binnen 24 Stunden, Meldung binnen 72 Stunden, Abschlussbericht binnen 14 Tagen. Die Frist läuft gegen das Gerät im Feld, nicht gegen Ihren Entwicklungsstand.

11.12.2027Anhang I, Teil II Nr. 1

Die Stückliste je Release

Komponenten und Schwachstellen des Produkts identifizieren und dokumentieren, einschließlich einer Software-Stückliste. Nicht je Produktlinie, sondern für den Stand, den der Kunde bekommt.

Quelle: Verordnung (EU) 2024/2847

Aus dem ausgelieferten Image

Die Stückliste, die Anhang I verlangt

Jede erkannte Komponente mit Name, Version und der Fundstelle, aus der sie gelesen wurde: Paketdatenbank, Manifest eines Sprach-Ökosystems oder Versionsmuster im Binary. Export als CycloneDX 1.6.

Was eine Stufe nicht lesen konnte, steht mit Namen daneben. Geschätzt wird nichts.

BeispielanalyseDemo-Firmware OpenWrt x86-64 mit bekannten Schwachstellen, keine Kundendaten

Komponenten

128 versionierte Komponenten erkannt · 9 mit bekannten Schwachstellen · 1 mit aktiv ausgenutzten (KEV)

  • 1mit KEV
  • 2Kritisch
  • 4Hoch
  • 2Mittel
  • 0Niedrig
  • 119ohne Befund
Filter
KomponenteCVEs
  • Beschreibung

    Linux-Kernel: Speicherverwaltung, Prozess-Scheduling, Netzwerk, Gerätetreiber und Systemaufrufe

    Sicherheitskontext

    Der Linux-Kernel ist die kritischste Angriffsfläche dieser Firmware. 6 Schwachstellen werden aktiv ausgenutzt (CISA KEV), darunter Dirty Pipe (CVE-2022-0847) und Sequoia (CVE-2021-33909). Lokale Rechteausweitung zu Root.

    Schwachstellen

    • 45 CVEs
    • 3Kritisch
    • 12Hoch
    • 22Mittel
    • 8Niedrig

    davon 6 aktiv ausgenutzt (CISA KEV)

    Im Tab „Schwachstellen“ anzeigen
    Version
    5.4.238
    Empfohlen ab
    5.4.269
    Hersteller
    The Linux FoundationAdvisory
    Lizenz
    GPL-2.0
    Package URL
    pkg:generic/linux-kernel@5.4.238
    CPE
    cpe:2.3:o:linux:linux_kernel:5.4.238:*:*:*:*:*:*:*

3 von 128 Komponenten gezeigt, sortiert nach Schwachstellen. 119 ohne Treffer im Abgleich.

SBOM exportieren

Erkanntes Komponenteninventar in Standardformaten

Beispielanalyse aus der Plattform

Der Bericht

Was ein Prüfer im Bericht findet

Der technische Befundbericht nennt das Image mit SHA-256, den Zeitpunkt und den Prüfumfang, bevor der erste Befund steht. Vier Stellen daraus, so gezeichnet, wie sie im Bericht stehen.

Abdeckung und Prüfumfang
  • GeprüftDie Prüfschritte, die auf diesem Image gelaufen sind, namentlich.
  • Mit EinschränkungBinär-Härtung: auf gestrippten Binärdateien ist der Canary nicht bestimmbar.
  • Nicht bewertetEin Schritt, der auf diesem Image nicht laufen konnte, etwa die Kernel-Konfiguration ohne kconfig.
  • Datenstand KatalogeDas Datum der lokalen CVE-Datenbank. Für die übrigen Quellen hält die Analyse keinen Stand fest, und der Bericht schreibt genau das.

Vier Zeilen, bevor die Freigabe kommt. Aus einem fehlenden Befund wird nie eine Entwarnung.

Priorisierung
CVE-Zuordnungen, versionsbasiert100,0 %5.234

Rohbestand aus dem Abgleich von Komponente und Version

Schweregrad kritisch und hoch6,5 %339

Schwelle: CVSS-Schweregrad kritisch oder hoch

Aktiv ausgenutzt (KEV)0,3 %18

Signal: im KEV-Katalog der CISA geführt

Linear gezeichnet: 18 von 5.234 ist ein Strich. Dasselbe Image bei gleichem Katalogstand ergibt dieselbe Liste.

Steuerung, FW30 v04.08.09, Stand 30.08.2026. CVE-Zuordnungen aus erkannter Komponente und Version. Kein Nachweis, dass die Schwachstelle auf dem Gerät erreichbar ist.

Speicherschutz
BinärdateiRELROCanaryNXPIE
nicht gestrippt
gestrippt
  • bestimmbar
  • mit Einschränkung, konservativ als fehlend gewertet

Vier Prüfungen je ausführbarer Datei, im Bericht mit der Zahl der geprüften Binärdateien. Auf gestrippten Dateien ist der Canary nicht bestimmbar und zählt als fehlend. Die Abdeckungserklärung sagt das.

Schwachstellenkatalog
  • Distributions-TrackerDebian, Ubuntu, Red Hat (VEX und Tracker), Alpine
  • Hersteller-CSAFBSI, Siemens ProductCERT, CERT@VDE, CISA, SICK, KUNBUS, Red Hat
  • Öffentliche Datenbankenkernel.org vulns, GHSA, OSV, NVD
  • AusnutzungssignalCISA KEV, EUVD

Der Abgleich hinter dem Katalog läuft gegen 18 Quellen. Der Bericht nennt die CVE-Menge eine versionsbasierte Indikation, weil Hersteller-Backports nicht öffentlich prüfbar sind.

Daten der GitHub Advisory Database und von OSV unter CC BY 4.0.

Industrien

Entwickelt für Teams, die Firmware-Risiken beherrschbar machen müssen

Ob Sie Kundenflotten betreuen, kritische Anlagen absichern oder vernetzte Geräte entwickeln: der Bericht ist derselbe, die erste Frage an ihn ist eine andere.

01

Für Managed Service Provider

Alle Kundengeräte in einer Liste, oben das mit den meisten aktiv ausgenutzten Lücken. Je Gerät zwei PDF-Berichte, die Sie weitergeben.

Die erste Frage

Kann ich das je Kunde abgeben, ohne es je Kunde zu erklären?

Ja. Je Analyse zwei PDF-Berichte, die Management-Zusammenfassung und der technische Befundbericht, dazu die Flottenansicht über alle Geräte. Beide nennen Prüfumfang und Grenzen auf der ersten Seite, damit Ihr Kunde dafür nicht bei Ihnen anrufen muss.

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02

Für KRITIS Betreiber

Je Gerät die Mängelliste und den Maßnahmenplan für die Nachweisführung nach § 39 BSIG, jeder Befund mit Komponente und Version. Alarm, wenn eine Ihrer Komponenten neu im KEV-Katalog steht.

Die erste Frage

Reicht das als Nachweis nach § 30 BSIG?

Der Bericht ist die technische Evidenz zu Ihrem Nachweis: Mängelliste und Maßnahmenplan, gegliedert für die Nachweisführung nach § 39 BSIG, jeder Befund mit Komponente und Version. Ob der Nachweis genügt, entscheidet die Stelle, die ihn prüft. Wir stempeln nichts.

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03

Für Gerätehersteller

Die Stückliste aus dem Image, das Sie ausliefern. Härtung je Binärdatei vor dem Release, und die Schwachstellen in den Bibliotheken Ihrer Zulieferer.

Die erste Frage

Woher wissen Sie, dass die Lücke auf unserem Gerät erreichbar ist?

Wissen wir nicht. Eine Zuordnung sagt: diese Komponente, diese Version, diese Quelle. Ob der Code im Gerät erreichbar ist, sagt Ihnen Ihr Build. Sie bekommen die Liste, die Sie dafür abarbeiten.

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Eine Steuerung, zwei ausgelieferte Releases
KennzahlFW28 v04.06.01FW30 v04.08.09
Komponenten434467
Aktiv ausgenutzt (KEV)2518
Kritisch10999
CVE-Zuordnungen8.3325.234

CVE-Zuordnungen aus erkannter Komponente und Version. Kein Nachweis, dass die Schwachstelle auf dem Gerät erreichbar ist. Auf 98,5 bis 99,1 % der CVE-Zeilen ist der Versionsabgleich angenommen. Stand 30.08.2026.

Compliance

Sicherheitsanforderungen strukturiert bewerten und dokumentieren

Kein Fragebogen. Grundlage ist das ausgelieferte Image, und zwei Läufe über dasselbe Image ergeben dieselben Zeilen. Jeden Befund ordnet die Analyse den 32 Punkten aus CRA Anhang I und § 30 BSIG zu, mit derselben Evidenz. Eine Feststellung hat fünf Formen: Befund, geprüft ohne Befund, nicht geprüft mit Grund, Beobachtung, aus dem Image nicht bestimmbar.

Der Compliance-Tab zählt Feststellungen. Eine Zeile liest sich so: sechs Befunde in zehn geprüften Punkten. Eine Prozentzahl müsste einen nicht geprüften Punkt mit halben Punkten bezahlen. Deshalb druckt der Tab Zähler und kein Konformitätsurteil.

Was das Verfahren nicht prüfen kann, steht so im Bericht: Prozesse, Schulungen, Meldewege sind aus einem Firmware-Image nicht bestimmbar. Ein Punkt, der am Image nicht messbar ist, wird nie grün.

Alle Punkte im Detail
AnforderungPunkte

11.09.2026 · 11.12.2027

CRA Anhang I

Verordnung (EU) 2024/2847: Meldepflichten ab September 2026, volle Herstellerpflichten ab Dezember 2027. Aus dem Image beantwortet die Analyse 5 Anforderungen und zählt 1 aus; 16 führt der Bericht mit Nummer, zugeordnet zur Herstellerdokumentation.

22

06.12.2025

§ 30 BSIG

Risikomanagementmaßnahmen nach § 30 Abs. 2 Satz 2 BSIG. Aus dem Image beantwortet die Analyse 2 Nummern und zählt 1 aus; 7 führt der Bericht mit Nummer als Maßnahmen der Einrichtung. Im Betreiberbericht gegliedert für die Nachweisführung nach § 39 BSIG.

10
Summe, zur Laufzeit gezählt32

Fragen

Häufig gestellte Fragen

01Was deckt das Verfahren nicht ab?

Laufzeit- und Penetrationsanalyse, Quellcode-Audit, Hardware- und Seitenkanalanalyse, organisatorische Prozesse. Ob ein Dienst im Netz erreichbar ist, misst die Analyse nicht. Das steht auf der ersten Seite jedes Berichts unter Nicht im Geltungsbereich, damit ein Prüfer die Grenze kennt, bevor er den ersten Befund liest.

02Welche Firmware-Formate unterstützt LegacyMind?

Firmware-Images mit Linux, Bare-Metal-Builds für Mikrocontroller (ELF und AXF, etwa aus Keil, IAR oder GNU Arm) und SBOMs Ihrer Zulieferer in CycloneDX oder SPDX. Linux-Images auch als Archive und Dateisystem-Extrakte gängiger Distributionen wie OpenWrt, DD-WRT oder Buildroot. Die Liste je Dateiendung steht unter „Unterstützte Formate“ (/formate). Die Extraktion direkt vom Gerät über den Extractor ist in geschlossener Beta.

03Woher stammen die CVE-Zuordnungen?

Aus 18 Quellen: den Trackern von Debian, Ubuntu, Red Hat und Alpine, CSAF-Feeds von BSI, Siemens ProductCERT, CERT@VDE, CISA, SICK, KUNBUS und Red Hat, kernel-vulns, GHSA, OSV und NVD, angereichert um KEV und EUVD. Bei widersprüchlichen Angaben zur behobenen Version gewinnt die Distribution, weil sie ihre eigenen Backports kennt. Daten der GitHub Advisory Database und von OSV unter CC BY 4.0.

04Welchen Anforderungen ordnet der Bericht die Befunde zu?

Den Anforderungen aus Anhang I der Verordnung (EU) 2024/2847 (CRA) und den Risikomanagementmaßnahmen nach § 30 Abs. 2 Satz 2 BSIG. Zu jedem Punkt steht eine Feststellung in einer von fünf Formen: Befund, geprüft ohne Befund, nicht geprüft (mit Grund), Beobachtung, aus dem Image nicht bestimmbar. Kein Prozentwert, kein Konformitätsurteil.

05Wo werden Daten verarbeitet, und was passiert mit der Firmware?

Alle Daten werden auf europäischer Infrastruktur verarbeitet und gespeichert. Die Firmware-Datei wird nach Abschluss der Analyse gelöscht, die Originaldatei bleibt nicht im System. In Ihrem Account bleiben die Ergebnisse: Komponenten, Schwachstellen, Risikobewertung. Aufbewahrungsfristen lassen sich je Account einstellen.

06Kann ich LegacyMind in bestehende Workflows integrieren?

Ja. Berichte als PDF, die SBOM als CycloneDX-Export für Supply-Chain-Werkzeuge, und der Firmware Extractor für die Extraktion über SSH (geschlossene Beta). Ein API-Zugang für die CI/CD-Integration steht auf der Roadmap.

Rückblick: unser Vortrag auf der MyWay 2026 in Berlin

Nächster Schritt

Zwei Berichte zu Ihrem Firmware-Image

Der CRA-Readiness-Check ist kostenfrei. Sie stellen ein Firmware-Image bereit, wir analysieren es mit dem Verfahren auf dieser Seite. Sie erhalten zwei PDF-Berichte, die Management-Zusammenfassung und den technischen Befundbericht, und wir gehen ihn mit Ihnen durch: Komponenten, CVEs je Komponente mit KEV-Kennzeichnung, Anmeldedaten und Schlüssel, Härtung, Erklärung zum Prüfumfang.

Kein Quellcode, kein Zugriff auf das Gerät. Die Datei wird nach der Analyse gelöscht, die Ergebnisse bleiben in Ihrem Account.

Ohne Quellcode EU gehostet Regelbasiert, nachrechenbar